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Galerie m Bochum
24 Tage Kunst. Advent













































































































Entdecken Sie wieder an jedem der 24 Tage ein Werk. Unsere Künstler haben zahlreiche dieser Werke für diesen Anlass geschaffen oder bereitgestellt. Wir freuen uns, sie Ihnen in der Galerie zu zeigen.







24. Tag
François Perrodin
“74.16“, 2014
Acryl auf Holz
24 x 24 x 6 cm


Das letzte Werk unseres Adventskalenders ist eine Arbeit des in Paris lebenden Künstlers François Perrodin (*1956 Guadeloupe). Seine monochromen Wandobjekte treten vor dem weißen Hintergrund deutlich hervor und begegnen dem Betrachter unmittelbar. Während die Werke frontal gesehen als bemalte polygonale, rechtwinklige Flächen erscheinen, verändert sich deren Kontur mit der Bewegung des Betrachters kontinuierlich. „Das Objekt bleibt selbstverständlich dasselbe, doch die Art, wie wir es betrachten, wird durch den Kontext verändert“, wie es der Künstler selbst formuliert. Die dunklen, opaken Grautöne, denen auch Grün, Blau oder Violett beigemischt ist, lassen keinen Pinselduktus erkennen. Sie sind so gewählt, dass sie entsprechend der Form ihres Bildträgers das Spiel von Licht und Schatten zulassen und damit auf die Gegebenheiten des Raumes mit seinen Lichtverhältnissen reagieren.
Von Ende April bis Ende Juni 2016 wird eine Einzelausstellung François Perrons in der Galerie m zu sehen sein, parallel zu Einzelausstellungen von François Morellet und Thomas Florschuetz, was einen spannenden Dialog verspricht.




Claus Goedicke
Wäscheklammern, 2010
aus der Serie „Notizen“
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10


Der letzte Teil der Serie „Notizen“, welche wir im Adventskalender zeigen. Die Fotografien aus dem Jahr 2010 zeigen alltägliche Gegenstände ähnlich wie in der groß angelegten Serie „Some Things“. Sie sind sowohl einzeln, als auch als vollständige Serie von sieben Arbeiten erhältlich.













22. Tag
Tanya Poole
Sophie, with Hands in front of Face, 2014
Kandahar Tinte auf Fabriano Papier
100 x 70 cm


Ähnlich wie in den Werken der bis zum 20. Februar 2016 verlängerten Ausstellung Thozama and Rose erreicht Poole eine intensive Präsenz der Figur, ausgelöst durch den radikalen Kontrast von zarten Bleistiftzeichnungen und den unterschiedlich schattierten Flächen der schwarzen Tusche. Das Porträt erreicht eine enorme Tiefe und gleichzeitig, beim näheren Herantreten, löst es sich in unzählige Linien und Flächen auf.



















21. Tag
Simone Nieweg
Feldgarten im Winter Schwalmtal, Rheinland, 2001
C-Print
40 x 50 cm
Edition 8


Seit den Achtzigern arbeitet die Düsseldorfer Fotografin Simone Nieweg konsequent mit dem Landschaftsbild. Ihr Interesse gilt jedoch keineswegs der eindrucksvollen klassischen Landschaftsvedute, sondern den unspektakulären und visuell unaufdringlichen Räumen der Peripherie, am Schnittpunkt zwischen Stadt und Land, Kultur und Natur. Ihre Aufnahmen zeigen allgegenwärtige Getreidefelder, Waldränder, brachliegendes Weideland, umgegrabene Äcker und schlammige Feldwege. Um das geeignete Motiv aus diesen auf den ersten Blick eintönigen Gegenden herauszufiltern bedarf es einer gewissen Vertrautheit mit der Umgebung, die sich Simone Nieweg auf langen Spaziergängen und Wanderungen aneignet. Der Großteil der Aufnahmen entstand in nächster Nähe zum geografischen Lebensmittelpunkt der Fotografin - in Düsseldorf, Westfalen und am Niederrhein. So ist auch diese wunderbar winterliche Aufnahme links im rheinländischen Schwalmtal entstanden.



20. Tag
Claus Goedicke
Schere, 2010
aus der Serie „Notizen“
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10

























19. Tag
Antje Dorn
o.T., 2005/2006
aus der Serie „Rare Animals and Numbers“
Tusche auf Papier
42 x 29,7 cm


Der Titel der Serie „Rare Animals and Numbers“ (2006) verweist auf die wesentlichen Motive dieser Tuschezeichnungen. Kuriose Vierbeiner, die an Hunde, Schafe, Esel und andere vertraute Tiere erinnern, teilen sich die weiße Papierfläche mit Zahlen von 0 bis 9. Unserem rationalen Verständnis nach verbinden sich hier zwei völlig unterschiedliche „Welten“: die der Lebewesen und der abstrakte, mathematische Bereich der Zahlen.
Dorn charakterisiert sie auf ihre eigene Weise, indem sie den Zahlen Massivität und gegenständliche Präsenz verleiht und die Tiere durch die reine Umrisszeichnung graphischer und immaterieller erscheinen lässt. In dieser Form führen die „Nullen“, „Einser“ oder auch „Achten“ eine Koexistenz mit den leichtfüßigen Wesen, ein friedlich wirkendes Neben- und Miteinander mit den lustigen Tieren.



weitere „Rare Animals and Numbers“







18. Tag
Evelina Cajacob
Schlaufe 12, 2015
aus der Serie „1-52“
Chromstahl, glanzpoliert
Ca. 34 x 22 cm


Evelina Cajacob schuf 52 verschiedene Schlaufen, die in einer Lithographie in ihrer Gesamtheit dargestellt sind. Die Künstlerin realisiert jede Schlaufe nur ein Mal – entweder als Zeichnung oder aus Chromstahl. Sie haben weder Anfang noch Ende und ähneln in dieser Hinsicht dem Unendlichkeitszeichen. Cajacobs Schlaufen wirken zart und scheinen auf der Wand zu schweben.







17. Tag
Claus Goedicke
Flaschenöffner, 2010
aus der Serie „Notizen“
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10


Claus Goedicke hat sich in den letzten Jahren Gegenständen gewidmet, die zu unserem Lebensalltag gehören. Als Motive für seine Serie "Some things" kamen ihm allerdings nur Gegenstände unter die Linse, die in einer Hand gehalten werden können.
In unseren diesjährigen Adventskalender gibt es die siebenteilige Serie "Notizen", die eng mit den "Some things" verbunden ist. Heute stellen wir eines der liebsten Instrumente des Feierabends vor: den Flaschenöffner.












16. Tag
Paco Fernandez
Untitled, 2015
Acryl auf Holz und Papier
26 x 42,5 cm


Wie in vielen seiner Werke, zeigt sich auch hier Fernandez’ Verbundenheit mit dem Meer. Fernandez bildet jedoch nicht einfach ab, sondern folgt seiner Intuition. So fügt er verschiedene Elemente zusammen, die einen unmittelbaren und assoziativen Zugang ermöglichen.

In diesem Jahr zeigte die Galerie m die Feature-Ausstellung „La Mar“ von Paco Fernandez.







15. Tag
Dirk Reinartz
List, Sylt, 1979
aus der Serie „Kein Schöner Land“
Silbergelatineabzug, Vintage
24 x 30 cm


10 Jahre dokumentierte Reinartz seine Heimat, die Bundesrepublik Deutschland, fotografisch. Die Silbergelatineabzüge zeigen das Alltägliche der späten 1970er und 1980er Jahre in all seiner Schonungslosigkeit und Skurrilität. Die Bilder wirken aus heutiger Sicht als Zeitzeugnisse und verblüffen mit der Vertrautheit, mit denen wir Ihnen gegenüberstehen.

Ab dem 6. Januar 2016 zeigen wir in unserem Feature-Raum Fotografien von Dirk Reinartz aus verschiedenen Serien.



14. Tag
Marta Guisande
o.T., 2014
Acryl auf Leinwand
40,5 x 38 cm


Die zahlreichen Malschichten legen sich in den Werken von Guisande wie Schleier übereinander. Ihre Malerei ist sinnlich und geheimnisvoll zugleich. Auch das heute vorgestellte Werk beeindruckt durch das zarte Miteinander des Pinselstrichs, der Struktur der Leinwand und die Transparenz der Farbschichten

Unsere aktuelle Ausstellung ist noch bis zum 24. Februar zu sehen.










13. Tag
Claus Goedicke
Kordel, 2010
aus der Serie „Notizen“
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10


Das vierte Bild aus der Serie „Notizen“, das seinen Platz im Adventskalender findet.





















12. Tag
Laura Letinsky
Post-Fleur Bangalore, 2015
aus der Serie "Ecstatic, Even"
Kaschmirwolle
107 x 127 cm


Der Vorgang des Sammelns, Arrangierens und Collagierens ist in Letinskys Werk fest verwurzelt. Die Aufnahmen, die diesem Tuch zugrunde liegen, entstanden auf einem Blumenmarkt im indischen Bangalore. Die Künstlerin montierte und bearbeitete die Bilder in einem anschließenden Prozesse und schuf somit eine neue Komposition. Dieser Vorgang geht aus den Werken nicht unmittelbar hervor. Erst bei genauer Betrachtung lässt die ausgewogene Anordnung der Objekte die Collage erahnen.
Die Kaschmir-Schals muten weich und opak an.

Im Herbst zeigte die Galerie m eine Feature-Ausstellung mit den Tüchern aus der Serie "Ecstatic, Even".


11. Tag
Paco Fernandez
Untitled, 2015
Acryl auf Holz und Papier
2tlg., insgesamt 44,5 x 54 x 5 cm


Fernandez’ Werke strahlen eine zarte Leichtigkeit aus. Der Malgrund besteht häufig aus einfachen, gefundenen Holzmaterialien, die er mit Klebebändern überzieht und monochrom übermalt. Der Objektcharakter ist immer präsent und bestimmt in weiten Teilen die Struktur der Werke. Der gleichmäßige, parallel vollzogene Pinselstriche vermittelt Ruhe und gleichzeitig Weite.






10. Tag
Caroline von Grone
Skizze 1 zu Morgenspiegel, 2012
aus der Serie „Blicke nach Osten“ Öl auf Hartfaser
35 x 71,9 cm


Aufmerksam beobachtet von Grone den bildhaften Ausblick aus ihrem Atelierfenster auf einen Kastanienbaum, der sich ständig wandelt. Je nach Jahreszeit und Licht wird die Aufmerksamkeit auf andere Details gelenkt, öffnet sich ein neues Farbspektrum.

Im Frühjahr diesen Jahres zeigte die Galerie m eine Ausstellung mit den Werken dieser Serie „Blicke nach Osten“.



9. Tag
Alfredo Alvarez Plágaro
Identical Paintings, 2015
Mischtechnik auf Leinwand
6tlg., je 77 x 5 x 7 cm


„Wo eine Wiederholung vorliegt, ist sie gleichzeitig Ausdruck des Einzigartigen gegenüber dem Allgemeinen, des Allgemeingültigen gegenüber dem Besonderen, des Außergewöhnlichen gegenüber dem Gewöhnlichen, des Momentanen gegenüber der Veränderung, der Ewigkeit gegenüber der Dauerhaftigkeit.“
Gilles Deleuze, Différence et Répétition

Identical Paintings

Im März 2015 zeigt die Galerie m eine Einzelausstellung von Alfredo Alvarez Plágaro.













8. Tag
Claus Goedicke
Kuchenform, 2010
aus der Serie „Notizen“
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10


Auch diese Fotografie von Claus Goedicke gehört zu den sieben „Notizen“. Die Fotografien zeigen kleine Gegenstände des täglichen Gerbrauchs auf einer Holzplatte liegend.

Weitere „Notizen“:
2. und 6. Dezember
















7. Tag
Lucinda Devlin
Lake Huron, 12-23-10 11-11 am, 2012
aus der Serie „Lake Pictures“
Archival Pigment Print
40,6 x 40,6 cm (43,2 x 55,9 cm)
Edition 10


„Diese Fotografien wurden am selben Ort, allerdings zu unterschiedlichen Jahres-, Tages- und Nachtzeiten aufgenommen und erkunden dadurch die wechselnden atmosphärischen Erscheinungsformen des Sees. Sie handeln von Wasser, Himmel, Farbe, Licht, Ort, Raum und Zeit.“ (Lucinda Devlin)
Das Motiv der über 60 Lake Pictures, die zwischen 2010 und 2013 entstanden, ist einer der größten Seen der USA, der Lake Michigan an der Grenze zu Kanada.

weitere Lake Pictures

Werke aus der Serie The Omega Suites sind noch bis April 2016 in der Ausstellung „Dark II, too (two)“ im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna zu sehen.



6. Tag
Claus Goedicke
Bürste, 2010
aus der Serie "Notizen"
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10


Auch die Bürste gehört zu den kleinen Objekten der Serie "Notizen". Die "Schlüssel" stellen wir bereits am 2. Dezember vor.




















5. Tag
Evelina Cajacob
uaul selvadi 2, 2014
Bleistift auf Papier
70 x 90 cm (84 x 104 cm)


Der Serie „uaul selvadi“ war Anfang des Jahres eine Einzelausstellung in der Galerie m gewidmet. Die Zeichnungen, die auf fotografischen Vorlagen basieren, zeigen ein zartes Muster aus schraffierten Ästen, Blättern und Baumstämmen. Evelina Cajacob geht es in diesen Werken um eine Auseinandersetzung mit Entstehung, Bewegung und Zerfall.







4. Tag
Stephan Schenk
Bärentritt, 1999
aus der Serie "Bergwelten"
s/w Barytvergrößerung, Selen getont
54 x 43 cm (60 x 50 cm)
Edition 5


„Die Arbeit Bergwelten aus dem Jahr 1999 umfasst zehn Schwarz-Weiss-Aufnahmen und steht am Anfang eines Schaffens, das sich kontinuierlich und beharrlich mit der Wahrnehmung von Landschaft auseinandersetzt. Stephan Schenk näherte sich damals, nachdem er aus Süddeutschland nach Lüen im Schanfigg gezogen war, der unvertrauten, schroffen Berglandschaft durch die künstlerische Auseinandersetzung – fasziniert von den Naturgewalten, von einem rundum eng begrenzten und extrem situierten Horizont, von der wuchtigen und bedrohlichen Gegenwart der Elemente, von Fels, Schnee und Wasser, und von einer Existenzform, die sich auf ein Leben am Abgrund eingerichtet hat.“ (Beat Stutzer)

weitere Künstlerinfos






3. Tag
Marta Guisande
o. T. (Rose), 2001
Mischtechnik auf Bütten
4tlg., je ca. 49 x 29,5 cm (57,8 x 38,7 cm gerahmt)


Diese feine Papierarbeit von Marta Guisande ist eine spannende Ergänzung zu den Malereien ihrer aktuellen Ausstellung in der Galerie m. Hier zeigt sich ihr Umgang mit Farbe, Struktur und Überarbeitung auf einem anderen Bildträger – Büttenpapier.

Zu Guisandes aktueller Ausstellung in der Galerie m.




2. Tag
Claus Geodicke
Schlüssel, 2010
aus der Serie "Notizen"
Archival Pigment Print
12 x 9 cm (29,7 x 21 cm)
Edition 10


Diese Arbeit von Claus Goedicke gehört zur sieben Archival Pigment Prints umfassenden Serie „Notizen“. Die Fotografien zeigen kleine Gegenstände des täglichen Gerbrauchs. Thematisch stehen die Werke in engem Zusammenhang zu der umfangreichen Serie Some Things – sie sind als „Notizen“ bei der Arbeit an dieser Serie entstanden und zu einer eigenständigen Werkgruppe herangewachsen. Im Rahmen von „24 Tage Kunst“ sind die 2010 entstandenen Arbeiten erstmals zu sehen. Bis zum 24. Dezember folgen die weiteren sechs Fotografien der Serie.

Im März 2016 wird eine Einzelausstellung von Claus Goedicke mit frühen Arbeiten in der Galerie m zu sehen sein.







1. Tag
Evelyn Hofer
Forty-Second Street I, New York, 1964
Silbergelatineabzug
31 x 40,5 cm (40,5 x 50,5 cm)


Diese wunderbare Fotografie von Evelyn Hofer bildet den diesjährigen Auftakt des Adventskalenders.
1965 erschien in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller V. S. Pritchett das Buch New York Proclaimed, für das Hofer mit ihren Fotografien das Porträt einer Stadt zeichnete, in der sie seit Jahren lebte. Ihre Aufnahmen thematisieren nicht nur die Architektur des Urbanen, sondern auch die Einwohner und deren unmittelbares Lebensumfeld.

Das Museum Kunstpalast in Düsseldorf zeigt übrigens noch bis zum 31. Januar 2016 die Ausstellung "Evelyn Hofer. Hommage à Zurbarán".
Außerdem weisen wir nochmal auf die umfassende Publikation hin, die anlässlich der Retrospektive in der Villa Stuck in München in diesem Jahr erschien.

weitere Informationen zum Werk von Evelyn Hofer



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